Auftaktveranstaltung der Woche der Justiz
Wir als Sozialkunde-Leistungskurs der Maria-Ward Schule haben die Auftaktveranstaltung der Woche der Justiz in Mainz besucht.
Empfangen wurden wir im Landesmuseum mit Getränken und kleinen Snacks. Die Veranstaltung wirkte organisiert und war auch gut besucht.
Der Gedanke hinter der Woche der Justiz ermöglicht sowohl Schülerinnen und Schülern als auch interessierten Personen einen Einblick in die dritte Säule unserer Demokratie und kann dazu beitragen, der Gesellschaft den Rechtsstaat näher zu bringen.
Die Podiumsdiskussion thematisierte die Wichtigkeit der Präsenz von der Justiz in den Sozialen Medien. Das Interesse daran, auch die jüngere Zielgruppe zu erreichen, um Aspekte des Rechtsstaates zu erklären, empfinde ich als gut und wichtig. Versucht wurde dies in der Podiumsdiskussion zu erzielen, indem zwei unserer Schülerinnen in die Podiumsdiskussion eingeladen wurden. Jedoch durften sie erst am Ende der Diskussionsrunde ihre Fragen stellen, woraus kein wirkliches Gespräch entstehen konnte, sondern eher ein knappes Frage-Antwort-Spiel. Dies war etwas schade, da es eine gute Möglichkeit geboten hätte, mit genau der Zielgruppe in den Austausch zu treten und sich Inspirationen oder Einschätzungen holen zu können.
Anschließend durften wir uns die Ausstellung ,,Art in Prison‘‘ mit Kunstwerken von Häftlingen aus verschiedenen Ländern anschauen. Dabei stellten Babys und Augen häufige Symbole dar, die in vielen der Kunstwerke wiederzufinden waren. Als besonders eindrucksvoll empfand ich, dass je nach Land das Kunstwerk düsterer und bedrückender wirkte oder weniger düster wirkte. Dies richtet die Aufmerksamkeit auf die unterschiedlichen Rahmenbedingungen, die in den Gefängnissen der verschiedenen Länder vorherrschen. Auch zeigte die Ausstellung die unterschiedlichen Wahrnehmungen und Empfindungen, die Gefängnisinsassen in ihrer Haft erleben. Das zu sehen war sehr eindrucksvoll und die Ausstellung insgesamt fand ich sehr interessant.
Zum Schluss konnten wir noch einen Blick sowohl in eine nachgebaute Einzehaftzelle als auch in einen Vollzugbus werfen. Dies ermöglichte einen Einblick in den Alltag von Häftlingen.