Süddeutsche Zeitung

Was denkt ihr über diese Aussagen zur Smartphone-Nutzung?

self-Logo 26.06.2025 Promedia Maassen

In der letzten Wochenendausgabe oder auch online findet ihr den Artikel „Was das Smartphone mit unserem Körper macht“ der Süddeutschen Zeitung. Darin werden verschiedene Studien vorgestellt, die sich mit den Auswirkungen der Smartphonenutzung auf unsere körperliche und geistige Gesundheit beschäftigen. Die Ergebnisse zeigen: Das Smartphone hat viele Seiten – einige davon sind kritisch zu betrachten, andere durchaus positiv.

Wir haben vier Aussagen aus dem Artikel ausgewählt, die wir besonders spannend finden. Sie werfen interessante Fragen auf, zu denen wir gerne auch eure Meinung erfahren würden.

Aussage 1: Das Belohnungssystem im Gehirn reagiert auf Nachrichten

"Eine einzige Nachricht auf dem Display reicht. Und schon schüttet unser Gehirn die Botenstoffe Dopamin und Serotonin aus, was uns ein Gefühl von Belohnung und Zugehörigkeit gibt. Dieses Gefühl wollen wir immer wieder und immer öfter haben. Deshalb greifen wir ständig zum Smartphone. "

Die Nutzung des Smartphones scheint demnach eng mit unserem Belohnungssystem verknüpft zu sein. Die ständige Verfügbarkeit von Nachrichten, Likes oder Benachrichtigungen kann unser Verhalten stark beeinflussen. Teilweise so sehr, dass es zur Gewohnheit oder sogar Abhängigkeit wird.

Was meint ihr: Erlebt ihr das selbst im Alltag? Fällt es euch schwer, das Smartphone auch mal bewusst wegzulegen und wie empfindet ihr es, wenn ihr am Smartphone eine Nachricht entdeckt?

Aussage 2: Digitale Texte werden weniger gut verstanden

"Obwohl wir auf dem Smartphone ständig etwas lesen, scheinen wir offenbar nicht so ganz zu verstehen, was. In einer Studie aus Japan schauten sich Mediziner die aktiven Gehirnregionen von 34 gesunden Probanden bei zwei verschiedenen Tätigkeiten an: einmal beim Lesen von Texten auf dem Smartphone, einmal beim Lesen von Texten auf Papier. Die Forscher fanden heraus, dass das Lesen auf einem Smartphone im Vergleich zum Lesen auf Papier „eine Überaktivität des präfrontalen Kortex fördert und zu einem geringeren Verständnis führt“."

Hier fragen wir uns, seht ihr das wirklich genauso? Ist also euer Leseverständnis anders, je nachdem, ob ihr auf Papier oder auf digitalen Geräten lest?

Habt ihr den Eindruck, dass ihr auf dem Smartphone Texte eher nur „überfliegt“, statt sie wirklich mit Ruhe zu lesen und zu verstehen?

Aussage 3: Technik nützlich im Alter

"Zugleich scheint das Smartphone die geistige Fitness im Alter zu erhalten. Wer es etwa im Alter schafft, eine App selbst zu installieren, betreibt schon Denksport. Smartphones fördern außerdem soziale Kontakte, was kognitiv schützend wirkt, und helfen bei der Alltagsbewältigung, wodurch Selbstständigkeit und geistige Aktivität erhalten bleiben."

Wie sieht es bei euren Großeltern aus? Haben die auch ein eigenes Smartphone und kommen damit zurecht? Wir sind auch der Meinung, dass gerade, wenn man nicht in der Nähe wohnt, Smartphones mit ihren Möglichkeiten, wie zum Beispiel Sprachnachrichten und Videocalls helfen können, dass man in Kontakt bleibt. Besonders ältere Menschen sind dann womöglich nicht so isoliert, wenn sie sonst bspw. in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und daher soziale Aktivitäten und persönliche Kontaktpflege nicht so einfach möglich wären.

Aussage 4: Gesunde Gewohnheiten dank digitaler Begleiter

"Gesunde Verhaltensweisen können durch das Smartphone häufig besser umgesetzt werden, indem man entsprechende Gesundheits- und Fitness-Apps nutzt, legen auch Studien nahe."

Es gibt unzählige Apps und es kann durchaus praktisch sein, damit immer und überall Übungen und auch das eigene Fitnesslevel im Blick zu haben. Gegebenenfalls setzt es aber auch unter Druck…

Wie steht ihr dazu? Nutzt ihr solche Apps – und wenn ja, motivieren sie euch wirklich?


Diese vier Aussagen zeigen, wie vielseitig die Auswirkungen des Smartphones sein können. Uns interessiert:

• Welche dieser Aussagen spricht euch besonders an – und warum?

• In welchen Punkten erkennt ihr euch wieder?


Findet ihr vielleicht noch andere Aussagen aus dem Artikel spannender? Schreibt uns eure Gedanken dazu – gerne als Kommentar oder auch ausführlicher in einem Blogbeitrag. Wir freuen uns auf eure Sicht der Dinge. 



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