Leserbrief zum Artikel "Atombombe fürs Gehirn"
Sehr geehrte Redaktion,
ich habe mir den Artikel „Atombombe fürs Gehirn“ von Marie Gundlach in der Süddeutschen Zeitung durchgelesen und fande ihn sehr spannend, aber auch ein bisschen beängstigend. Es ist verstörend, wie soziale Medien und Künstliche Intelligenz unser Gehirn beeinflussen können, obwohl das einem persönlich vielleicht gar nicht auffällt.
Ich merke selbst, wie mich die sozialen Medien manchmal gefesselt halten und wie viel kostbare Zeit ich dadurch unnötig verliere. Der Artikel zeigt, dass das nicht nur bei mir so ist, sondern dass viele Menschen davon betroffen sind. Die Autorin Marie Gundlach beschreibt, wie diese Technologien unser Verhalten beeinflussen und unser Gehirn in einer Weise herausfordern, die mit einer „Atombombe“ verglichen wird. Ich finde es erschreckend, dass man die Auswirkungen mit einer Atombombe vergleicht. Gundlach erwähnt außerdem den Medienforscher McLuhan, der früh erkannt hatte, dass KI dem Menschen nicht nur hilft sondern vor allem schadet.
Ich habe mich für den Artikel entschieden, da wir viel mehr darüber lernen sollten, wie wir mit diesen Technologien umgehen, damit sie uns nicht kontrollieren.
Mit freundlichen Grüßen
Lamija B.,9f