Schulden - ein Thema, was uns alle betrifft
Hand aufs Herz: Wer hat nicht schon mal etwas „auf Pump“ gekauft? Kredite und Ratenzahlungen sind normal geworden – doch schnell können sie zur Belastung werden. Im Artikel "Generation Klarna: Jung und verschuldet" aus der SZ vom 18.08.2025 berichtet Sebastian Strauß über dieses unbequeme Thema.
Schulden im Alltag
Oft beginnt es harmlos: eine Kreditkarte hier, eine Null-Prozent-Finanzierung dort. Aber die Beträge summieren sich.
Weißt du eigentlich, wie viele feste Abbuchungen du im Monat hast?
Der Autor berichtet über Anna Dieckbreder, die mit Ende 20 bereits 25.000 Euro sogenannte "Konsumschulden" hat. Konsumschulden sind Schulden, die durch Käufe von z. B. Kleidung und anderen Konsumgütern zustande kommen.
20 % der 14- bis 29-Jährigen seien verschuldet, berichtet Kilian Hempel, ein Soziologe und Jugendforscher. Die meisten jungen Schuldner seien berufstätige Erwachsene, wie Anna Dieckbreder.
Habt ihr das Gefühl, dass finanzielle Bildung in der Schule zu kurz kommt oder sind dafür eher Eltern zuständig?
Schulden kommen manchmal unbemerkt, weil "Später zahlen"- Buttons in den Zahlungs-Apps manchmal verlockend aussehen berichtet der Autor. Doch wird damit eben die Zahlung nur verschoben und muss dennoch irgendwann geleistet werden. Plötzlich wird man von Summen überrascht, die sich lange angesammelt haben.
Habt ihr diese Funktionen schon mal benutzt?
Warum reden so schwerfällt
Überschuldung bedroht nicht nur Einzelne, sondern auch Familien und ganze Existenzen. Trotzdem bleibt das Thema oft tabu. Es gilt als "schwach", als "jemand hat sich nicht im Griff", doch manchmal fehlt einfach die Kontrolle oder schlicht das Bewusstsein für den Umgang mit Geld. Dabei ist Offenheit der erste Schritt zur Lösung, berichtet die im Artikel interviewte Person.
Wege aus der Schuldenfalle
Das Wichtigste ist, sich frühzeitig einen Überblick zu verschaffen
• Welche Einnahmen habe ich monatlich?
• Welche festen Ausgaben belasten mein Konto?
• Wo kann ich realistisch sparen?
Manchmal reicht schon ein ehrlicher Kassensturz, um Klarheit zu gewinnen. In anderen Fällen braucht es professionelle Hilfe – Schuldnerberatungen bieten hier einen geschützten Raum, um gemeinsam einen Plan zu entwickeln.
Und hier kommt wieder die Frage an dich: Würdest du dir Hilfe holen, wenn es eng wird – oder versuchst du lieber, alles alleine zu stemmen?
Hast du das Gefühl, dass dir jemand beigebracht hat mit Geld umzugehen? Berichte uns gerne in den Kommentaren!